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قديم 26-07-2005, 06:20 PM
Raif Toma Raif Toma غير متواجد حالياً
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افتراضي نحن لسنا عرب

Seine Heiligkeit Mar Ignatius Zaka I Patriarch der syrischen Orthodoxen Kirche von Antiochien schrieb in einem Artikel der libanesischen Zeitung „Al-Nahar" von 12.06.2005 mit Überschrift „eine historische Ergänzung im Aufbau einer arabischen Kultur - Islam und Christentum"

Ich habe mir lange überlegt, ob ich darauf antworte und habe diesen Beitrag geschrieben, doch auch lange überlegt, ob ich ihn veröffentliche. Denn Ich weiß, dass einige dies ausnutzen werden, um als antikirchlich, antiklerikal und antireligiös zu bezeichnen und dies sogar auf Grund pan-mesopotamistischer assyristischer Gedanken begründen. Nun es kann auch sein, dass, wenn einige jugendlichen und Intellektuelle unseres Volkes, die im freien Westen leben durch manche Details im Artikel frustriert und enttäuscht werden. Doch ich möchte dies alles riskieren und meine Meinungsfreiheit in Anspruch nehmen. Diese Freiheit, die mir hier in der Bundesrepublik „Gott behüte sie" niemand wegnehmen kann. Ich sehe es auch als eine Verantwortung gegenüber mein Volk und meine Geschichte und der nationalen Sache, Wahrheiten über unser Volk, seiner Identität und seiner Geschichte zu verteidigen.
Ich möchte am Anfang meinen Respekt und meine Ehre vor seiner Heiligkeit betonen. Ich respektiere auch seine Meinung, wenn es wirklich seine Meinung war.

Schon die Überschrift hat mich gerüttelt, denn Islam und Christentum haben nicht die Aufgabe die arabische Kultur aufzubauen, weil sie auch in den Ländern mit der arabischen Mehrheit unparteiisch sein sollen. Und dies überschreitet die Aufgaben der Religionen.
Doch dann stellt sich die Frage, warum das Christentum die arabische Kultur aufbauen soll und nicht auch die mesopotamische Hochkultur, die vor einer Vernichtung stehet und rigoros verfälscht wird.
Dann kommt die Feststellung seiner Heiligkeit, dass unsere Syrisch-Orthodoxe Kirche unter ihren Aufgaben nun auch sieht, den Aufbau einer arabischen Kultur. Nun stelle ich seiner Heiligkeit die Frage, ob die Araber wirklich die Syrisch-Orthodoxe Kirche brauchen für den Aufbau einer arabischen Kultur. Zwar lebt die Mehrheit der Gläubigen dieser Kirche in den Ländern des nahen Ostens, doch diese sehen sich in der Mehrheit zwar als ein Teil dieser Gesellschaften und tun ihren Beitrag aktiv und loyal für die Einheit und Stabilität der einzelnen Nationalstaaten, doch sie sind und fühlen sich nicht als Araber.

Seine Heiligkeit kam (doch ohne wissenschaftliche Quellen zu nennen) zu der Feststellung, dass „die Urheimat des arabischen, christlichen und moslemischen Volkes ist die arabische Halbinsel".
Nun wenn er damit nur die arabischen Muslime und die kleine Minderheit unter den Christen des nahen Ostens die arabischer Abstammung sind, so stimmt es, doch wenn er damit alle Angehörige der ostchristlichen Kirchen meint, so hat er meiner Meinung nach einen großen unakzeptablen Fehler begonnen
Die Christen des syro-mesopotamischen Raumes lebten vor der gewaltsamen Eingreifung der arabische Muslime im Gebiet. Kann sein, dass einige daran eine Befreiung aus der allgemeinen Unterdrückung der Römer sahen, doch die meisten mussten sich sehr schnell enttäuschen lassen. Ich habe in einem Buch von Suhel Qasha über die Geschichte der Stadt Tikrit gelesen, welche Grausamkeiten die arabische Muslime den Christen dort zufügten, um sie zu unterkriegen und zum Islam zu zwingen.
Sie waren die ersten, die Syrien und Mesopotamien besiedelten. Und waren immer ein Bestandteil der Bevölkerung der sumerischen, akkadischen, babylonischen und assyrischen Reiche, sowie der aramäischen Stadtstaaten.
Wenn an der Grenze Arabien und in Nordarabien sich die aramäischen Stämme später siedelten, so ist es nicht ein Beweis ihres Ursprungs aus Nordarabien. Denn unser Volk siedelte Zypern, Indien und Persien, so wie Armenien an und die Kommunikation war mit den benachbarten Völkern sehr rag.

Seine Heiligkeit beschrieb das Ende der römischen Unerdrückung mit der Erscheinung des Islams, so frage ich dann, wie schafften es dann die Muslime die Christen des Gebietes zum Islam zu bringen, etwa durch reine Mission. Welche Argumente baten sie, dass diese Christen Araber und Nichtaraber freiwillig zum Islam konvertierten. Wenn die Mehrheit der Christen konvertierte so müssten wir heute wahrscheinlich in Irrtum sein, weil wir Christen blieben???. Oder waren es wirklich nur die Mongolen und später die Osmanen, die unsere Vorfahren massakrierten, was ich auch zweifele.
Sicherlich haben Wissenschaftler, Schriftgelehrten und Übersetzer den Schutz der Kalifen, doch nur aus dem Grund, weil die Kalifen diese brauchten. Diese waren auch in der Mehrheit keine Araber.
Die „Leute des Buches" galten freilich als Untertanen minderen Rechts mit durchaus einschneidenden Bestimmungen, die das Leben des einzelnen wie das der Kirchen insgesamt prägten, und sie waren vor allem einer Sondersteuer unterworfen, die zumeist über die Kirchengemeinden eingezogen wurde. Auch in der Zeit des Kalifen Omars gab es christenfeindliche Fetwas, wie gegen die Umkehrer zum Christentum oder gar Konvertiten oder gegen Islamkritiker oder die Verbindung zu einer muslimischen Frau. Doch auch die Fetwas gegen das Läuten von Kirchenglocken und der lauten Lesung von Psalmen und Texte aus der Bibel und gegen das öffentliche Aufzeigen von Kreuze und das verkaufen von Alkohol.
Seine Heiligkeit fordert dann von uns als ein arabisches Volk, die arabische Einheit zu festigen und die Fahne des Arabismus hochzuheben.
Doch in wieweit fühlen sich die Angehörige der syrisch-orthodoxen Kirche, die im Westen leben mit dem Arabismus und was sie dazu meinen. Dan stellt sich die Frage, ob diese bereit sind für die Festigung der nicht existierenden und sich nie zu erfüllenden arabischen Einheit.
Nun meiner Meinung nach es gibt keine arabische Einheit, dies ist nur ein nicht zu erfüllenden Ziel der Panarabisten, Baathisten und Nasseristen, doch nicht der Mehrheit der Bevölkerungen der Mitgliedsländer der arabischen Liga.
Unser Volk lebt zwar in diesen Ländern mit den Arabern und anderen Völkern zusammen und das ist gut so, doch hat keine gemeinsame Muttersprache denn die Araber sprechen kein Syrisch und leben nur seit weniger als 1400 Jahren mit uns gemeinsam und was ist das im Vergleich zu unserer langen Geschichte als erste Zivilisationen.
Doch auf gar keinen Fall ist die Mehrheit unseres Volkes bereit die Fahne des Arabismus hochzuheben. Erst mal die Fahne kenne ich nicht und wenn es eine symbolische Bedeutung hat, so frage ich mich, warum soll unser Patriarch als unparteiisch uns – sogar im Ausland auffordern für die politische Ideologie aufzutreten, die die Baathpartei vertritt, zudem die meisten von uns diese politische Ideologie nicht vertreten. Richard Wagner sieht, dass mit der Herausbildung der Nationalstaaten eine nationalistische Mythenbildung betrieben, um die neuen Nationen zu rechtfertigen. Hier geht es um arabisch-muslimischer Nationalismus.
Diese politische Positionen kirchlicher Institutionen und Kirchenoberhäupter können auch zu Konflikten innerhalb unserer Gemeinden im Westen führen.
Jörg Bremer berichtete in der FAZ von 1999 „In Chicago weigerten sich Mitte Februar syrische und libanesische Christen in der Sankt-Sarkis-Kirche, nach der Messe Solidarität für Assad zu bekunden. Es kam zu Faustkämpfen. "Dies ist weder Beirut noch Damaskus - dies ist Chicago", schimpften Christen auf Assad-Lobbyisten."

Seine Heiligkeit hat damit alle Angehörigen der Ostkirchen angesprochen. Und hier frage ich, ob alle Patriarchen unserer Kirchen damit einverstanden sind, dass der syrisch-orthodoxe Patriarch über die nationale Identität der Gläubige anderer Kirchen bestimmen kann.

Wenn wir über die Gründe solcher Veröffentlichungen fragen, so sind die Meisten der Politiker und Intellektuelle total konfus und Fragend. Einige sind der Meinung, dass seine Heiligkeit die historische Wirklichkeit kennt, doch das syrische Regime den Patriarchen dazu zwingt, panarbistische Gedanken und Verfälschungen zu unterbreiten. Andere dass es als Antwort auf die Aufforderung des chaldäischen Patriarchen Dalli zur Anerkennung einer vorher nicht bekannten chaldäischen Nation. Andere sehen darin nicht mehr als Schmeichelnsversuche, um die Nähe an dem Regime zu erzielen.

Doch diese Entwicklungen und ungesunde Phänomene innerhalb unseres Volkes, ist ein Resultat des Versagens der Intellektuellen und der politischen Organisationen sowie der sozialen und kulturellen Institutionen.



In Liebe
Raif Toma
16.072005

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قديم 27-07-2005, 10:22 AM
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افتراضي لسنا عرباً

أجل نقولها بصراحة: نحن لسنا عرباً! ولم يقلْ غبطة البطريرك مار اغناطيوس زكا الأول حبرنا الأعظم أنّنا عرب. فلماذا كلّ محاولات التشهير والتشويش وحملات التضليل التي تصدر بين الفينة والأخرى من جهات معروفة، لم يكن لها في يوم من الأيام حرصٌ على وحدة الأمة السريانيّة ومصالحها. كفاكم هرطقة ولعباً بعقول الناس وعواطفهم من أجل غايات لا تخدم أبداً الأمة ولا التارخ ولا الإنسان المعاصر كفرد عليه أن يسعى إلى الحوار المتبادل والعيش المشترك بما يكفل لكلّ فئات هذا المجتمع عدالة ومساواة اجتماعية صحيحة.
بعد اللقاء الذي جرى لغبطته مع جريدة النهار اللبانيّة مؤخراً حاولت بعض الأقلام القصيرة النظر أن تحرّف وتشوّه وبشكل متعمّد الفكرة التي أراد منها غبطته أن يذهب إليها بل هم قفزوا عليها وتجاوزوها إلى تضخيمات في عالم خيالهم فقط وأرادوا النيل من كنيستنا في شخص قائدها الروحي الذي لا يستطيع أحد أن ينكر ما تحمّله من أجل هذه الأمة ومن أجل رفعة شأنها والعمل على أن تظلّ سليمة معافاة لا تشوبها شائبة.
نحن الشعب السّرياني لم تكنْ لنا عبر تاريخنا الطويل وليست لنا ولنْ تكون لنا أية أطماع سياسيّة أو أهداف قوميّة وما محاولة تسييس القومية سوى وقوعاً في ضبابيات ممارسات لن تعود بالنفع على أمتنا بل بضرر لا لزوم له ومتى كانت لبعض جهات معيّنة أهدافها السياسيّة وطموحاتها القوميّة فلتكن بعيدة عن الإساءة لكنيستنا السريانيّة الأرثوذكسية المسالمة والمتآخية مع غيرها من الكنائس الشقيقة وغيرها من الديانات السماوية، يا سادتي الكرام دعوا السياسة للساسيّين ولا تحاولوا إقحام كنيستنا فيما لا فائدة منه وما سيعود عليها بالضّرر الكبير أولا وأخيراً.
إنّ العمل بمبدأ الأمن والسلام والتعاطي مع الآخرين من منطق وجوب القبول بالآخر ضمن معادلة حدود العدل والمساواة - وهو ما أراده غبطة البطريرك وما دعا إليه - ليس ضعفاً بل هو قوّة حقيقيّة في الحجّة والفكرة والهدف ونحن لا نقبل بمبدأ رفض الآخر كما لا نقبل في الوقت نفسه أنْ تنتهك حقوقنا ويُساء إلينا بأيّ شكل من أشكال الإساءة أو التّعدّي. إنّ الدعوة التي دعا إليها غبطته لوجوب التآخي والتوحّد والاندماج في المجتمع، ومن ثمّ الوطن لا تعني تخاذلاً -حاشى لله - و هي ليستْ خروجاً عن المبدأ العامّ لكنيستنا التي نفخر بوجود قيادة حكيمة كغبطته ينظر إلى الحياة من بابها الواسع وليس من الزاوية الضيّقة الأفق والتي لا تنسجم مع تطوّر الواقع واستمراريّة الحياة في هذا القرن من الزمان.
متى كانت للبعض أهدافهم في الدعوة لأوطان أو دويلات أو انغلاق فلندعهم لشأنهم وليدعونا أيضاً لشأننا، وكما يقول المثل: "ينام المرءُ على الجنب الذي يريحه" لا نريد الدخول في متاهات العقم الفكري وعلينا أن نستخلص العبر من معطيات الحياة وإلا اتّهمنا بأننا غفلةٌ وحمقى.
لكم أهدافكم ولنا أهدافنا، لكم أحلامكم وأمانيكم ولنا أحلامنا وأمانينا أيها الأخوة الأحباء نقولها لكم بكلّ محبّة ليس إلاّ. عيشوا مثلما يحلو لكم ولا تحاولوا أن تلزموا غيركم على العيش كما تريدون أنتم! إنّها معادلة ظالمة وغير سليمة الأركان، مارسوا ما تشاؤون بعيداً عن الإساءة لكنيستنا وهي التي دفعت وعبر مراحل التاريخ الضحايا لمواقفها الثابتة والصحيحة لآباء كنيستنا الأوَل و قياداتنا الروحية الواعية والحريصة على أكثر من أيّ ممّن يتباكى ويولول علينا وعلى مستقبل كنيستنا، هم يفهمون ويعرفون ماذا يفعلون، وكيف يتصرّفون. لا تشغلوا بالكم كثيراً بنا فنحن بعيداً عن جموح أهوائكم في أمان وسلام!
ثمّ هل ترون في الانفتاح على الكنيسة الكاثوليكيّة الشقيقة - مثلا- من أجل تعميق التلاحم والتقارب بين الكنائس جميعها (وهناك محاولات أخرى للتقارب مع كنائس أخرى) هل ترون في هذا انحرافاً وشذوذاً؟ أم أنّ عدم التقارب ومحاولات التفاهم الجارية والإتفاق جموداّ وتخلّفاً؟ وعلينا ألاّ نسعى إلى محاولة جادّة ومقدرة على الانفتاح الصادق والصحيح؟
إنّ غبطة بطريركنا أدرى بما يفكرّ به ويعمل من أجله من أية جهة أو شخص أخر وليست محاولات التباكي هذه إلاّ لنيّة سيئة و"غاية في نفس يعقوب" كما يقول المثل وهي معلومة لدى أبسط الناس إذ لا تتعدّى حدود كونها سوى رغبة وإصرار على الإساءة والتجريح والنّيل من كنيستنا وهذا - وقد قلته غير ذي مرّة وعلى صفحات موقعي - لن يكون ولن نسمح بأيّ تطاول على غبطته أو الإساءة إلى سمعته وهو متى ترفّع عن الرّد فلا يعني هذا صواب محاولاتهم وفي كنيستنا من يستطيع الرّد على مثل هذه المحاولات الخبيثة.
وكلمة أخيرة نقولها لكم وبكلّ وعي ومحبّة: "لا ترموا الناس بالحجارة وبيوتكم من زجاج" ولا تحاولو الاصطياد في المياه العكرة فمحاولاتكم ستبوء بالفشل ومساعيكم لن يكتب لها النجاح (إطمئنوا)آمل أن تكون الرسالةُ فد وصلت إلى منْ يهمّه الأمر وحفظ الرّب يسوع قائد مسيرة كنيستنا صاحب الغبطة مار إغناطيوس الأول زكا عيواظ وأن يمنحه القوة والصحة ليكمل المشوار الذي بدأه آباؤنا القدّيسون مع تقبيلي ليديه الكريمتبن والدعاء له بطول العمر.
فؤاد زاديكه
ألمانيا في 26/7/2005 م
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قديم 27-07-2005, 10:42 AM
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افتراضي نحن لسنا عرباً

نحن مسيحيي "الجـزيـرة" لسنا عرباً خـلافاً لما قاله المطران روهم مقالٌ منشور في جريدة "النهار" اللبنانيّة للصحافي شعبان عبود كتبه عن الحسكة، بعنوان "مسيحيو الجزيرة السورية: الهجرة المتواصلة والتاريخ الودي مع المسلمين"، (الثلاثاء 30 تشرين الثاني 2004). مقال للأب جورج شربل صاموئيل

أشكر "النهار" على نشرها المقال، كما أشكر السيد شعبان على هذا العمل الذي قام به، والذي قاده الى مدينة الحسكة، وأرجو أن يُسمح لي بالتعليق على بعض الثغر في هذا المقال المذكور أعلاه.
يَنسبُ نشأة المدينة الى رجل قلعتمراوي (نسبة الى قلعة مرا) يُدعى عبد المسيح موسى، أما لقبه فهو "عمسي موسى" وليس "عميس" كما كتبته "النهار" مرتين. ويقول إن المنزل الاول يعود الى 1890، وهذا تاريخ مبالغ فيه، اذ كانت العلاقة التجارية التي تربطه بالعشائر العربية تقع في منطقة بجانب "المخلط"، وهي النقطة التي يلتقي فيها نهر الجغجغ المنحدر من الشمال بنهر الخابور الآتي من ريش عَينو الآرامية الاصل. بينما يعود تأسيسه للمنزل الاول الذي ذكره السيد شعبان الى مطلع القرن العشرين ليس الا.
ما زال الجدل قائماً حول معنى كلمة "الشوايا"، فمنهم من ينسبها الى أصل آرامي، انطلاقاً من الفعل "شْوا" الذي يفيد الاعتدال والانبساط، اشارة الى سهول الجزيرة التي سكنوها؛ ومنهم من يُرجعها الى أصول عربية، الى الفعل "شوى" بمعنى شيّ اللحم على النار، وهذه من عادة البدو في الافراح والضيافة. أما المعنى الشعبي الذي تتخذه في الجزيرة فهو العرب المسلمون سكان الريف حصراً، وليس كما ادعى السيد شعبان، فهي لا تُطلق ابداً على أكراد الريف ولا حتى على مسيحييه. أما قوله بأنها تُطلق على "الطوارنة" (النازحون من طور عبدين الواقعة في تركيا الحالية)، فهذا ما لم أسمعه طوال السنين التي أمضيتها في الحسكة، لكن يجب التذكير هنا أنها أُطلقت على ملّة اخرى من المسيحيين، وليس الطوارنة، وهذا من باب اللهو والمزاح فقط. فمجرد قولك: "شاوي"، تقصد مباشرة أي عربي مسلم ينتمي الى احدى العشائر العربية المنتشرة في سهول الجزيرة السورية.
"الجزيرة السورية"، تعبير جغرافي متداول، تجده في المنهاج الدراسي السوري، يشير الى المنطقة الممتدة بين نهر الفرات غرباً ونهر دجلة شرقاً، وليس كما قال السيد شعبان من أن مجمل أراضي محافظة الحسكة تقع بين نهر الخابور الذي استبدله هنا بالفرات. ومساحتها تبلغ أكثر من ضعفي مساحة لبنان.
أن يتجرأ وينسب غالبية المسيحيين، وخصوصاً السريان منهم الى اصول عربية، فهذه جريمة بحق التاريخ، لا بل يتذرّع بكلام سيادة المطران روهم الذي يصر هو الآخر على أصولنا التغلبية. ومن أين جاء بهذه الفتوى لا أعلم، ما أعلمه أني أوجّه رسالة ود ومحبة الى سيادة المطران روهم، وهو الذي يعود بأصوله الى الطوارنة الذين نعتهم السيد شعبان بكلمة "شوايا" خطأ. ألا ينسى اللغة السريانية التي يتكلمها كما تعلمها من والديه اللذين ورثاها أباً عن جدّ؟ مع العلم ان الطوارنة هم آخر من تعلم العربية في أنحاء الجزيرة فبينما تكلمها أهل "آزخ" (تقع في تركيا حالياً) قبل أكثر من ألف عام، تكلمها الطوارنة لمئات عدة من السنين خلت. ولا أعلم كيف ينسب نفسه وينسبنا معه الى أصول تغلبية على الرغم من وجود السريانية المحكية كأكبر دليل على نقض هذا الزعم، اللهم الا اذا قال بأن التغالبة تكلموا السريانية او تعلموها من السريان المحيطين بهم. فلعمري يكون العذر هنا أقبح من الذنب. ولست أذمّ بكلامي العرب او التغالبة لكن من باب التذكير فإن التغالبة تعرّضوا بسبب انتمائهم المسيحي الى الضيقات، وفيهم قال علي بن أبي طالب: "لئن بقيت لهم لأقتلن مقاتلتهم ولأسبين ذريتهم فإنهم نقضوا العهد ونصّروا أولادهم" (أحكام أهل الذمة، محمد بن أبي بكر أيوب الزرعي أبو عبدالله (القرن السابع الثامن الهجري)، الجزء 1، ص211). ولا مجال هنا لأذكر كيف اعتنق التغلبيون الاسلام عندما قُطعت قطعة من فخذ زعيم القبيلة، وشُويت ثم أُرغم على أكلها وكان ما كان. جلّ ما أعنيه ان العرب الذين كانوا مسيحيين كبني تغلب وغيرهم اعتنقوا الاسلام، ولم يبقَ لهم باق في المسيحية. لكني اليوم اكتشفت ان هناك الكثير من ينتمي اليهم فخراً!!
لا أعلم كيف قفزت النسبة في تحديد ابناء الكنيسة السريانية الارثوذكسية الى 80 في المئة، هذا يعني ان الكنائس الاخرى، من السريان الكاثوليك والآشوريين ذوي التقويم الغريغورياني وذوي التقويم اليولياني والكلدان، والارمن الارثوذكس والكاثوليك، والكنائس البروتستانتية، لا تبلغ الا 20 في المئة فقط. وكيف قام بهذا الاحصاء العجيب وهو يذكر أن الآشوريين وحدهم يبلغون أكثر من 20 ألف نسمة. مع العلم أن المسيحيين في تلك المنطقة لا يتجاوزون المئة ألف، وتبلغ نسبة السريان الارثوذكس فيهم لا أكثر من 50 في المئة، والآشوريين 20 في المئة، وبقية الكنائس 30 في المئة.
طبعاً نسي السيد شعبان او تناسى أن يمر على بقية الكنائس ليعلم مدى تجذرها في مدينة الحسكة، وما هو الدور الذي قامت به خلال نشأة هذه المدينة التي لا تزال فتية، فلم يذكر أن أولى المدارس افتتحت في هذه المدينة على يد الاب بطرس ميرزا (الكنيسة السريانية الكاثوليكية، توفي عام 1978) في مطلع العشرينات من القرن المنصرم، وهو اول الكهنة الذين وفدوا الى هذه المدينة وكان ينتمي الى الرهبنة السريانية الافرامية في ماردين، قدم الحسكة بعد تشتت رهبانيته وموتها، إثر مذابح السفر برلك. قامت هذه المدرسة الترابية الى جانب الكنيسة الاولى ايضاً والمصنوعة من اللبن. ويُذكر ان جميع المسيحيين، بمن فيهم الارثوذكس صلوا فيها قبل أن تستقل كل كنيسة على حدة، وتكون الكنيسة الثانية من نصيب الكلدان، بينما السريان الارثوذكس كانوا لا يزالون يصلون في أحد المنازل المتخذ لهذا الغرض. أما اول من فكّر بمسيحيي الجزيرة فكان بطريرك السريان الكاثوليك مار أغناطيوس أفرام الثاني رحماني (1898 – 1929) الذي ارسل القس بطرس المذكور وساهم في إنشاء الكنيسة والمدرسة الاوليين.
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قديم 27-07-2005, 12:39 PM
Raif Toma Raif Toma غير متواجد حالياً
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Auch Edessa nciht arabisch

In der Zeitschrift Alhikma des Syrisch-Orthodoxen Vikariats in Jerusalem und der heiligen Stätten, hat Herr Mohamad Abulhamid Alhmad über die Geschichte der Heiligen Stadt Edessa (Urhoy) geschrieben. Doch wie es von panarabischen Autoren gewohnt ist die Bewohner der Stadt zu Araber erklärt.

Ich frage gezielt Herrn Alhamad, wie er zu der wissenschaftlichen Tatsache kam, dass die Bewohner Urhoys, Araber sind und dass diese nicht die Nachkommen der alten Assyrer, Chaldäer und Aramäer sind.

König Abgar V, der mit unserem Herrn Jesus Christus durch seinen Sekretär Hannan (der auch ein Maler war) korrespondierte und die erste christliche heilige Ikone das Bild mit dem strahlenden Gesicht des Erlösers. Dieser König mit den syrischen Nachfahren der Königsfahren sprach in seinem Königreich die syrische Sprache und schrieb mit der syrischen Schrift.
Ausgrabungen bei Ruinenhügeln und Höhlen in der Umgebung um Urhoy haben ergeben, dass sich hier schon 8000 Jahre v. Chr. Menschen angesiedelt hatten. Wissenschaftler reden davon, dass die erste menschliche Siedlung in kleiner Form sich befand. Viele Tausende, bevor arabische Stämme mit der islamischen Besatzung das Gebiet ansiedelten. Vermutlich hat der ruhmreiche assyrische König Namrud die Stadt gegründet. Im 4. Jh. v. Chr. wurde sie von Alexander erobert. Dessen Nachfolger bauten sie neu auf und gaben ihr den Namen Edessa “Stadt auf dem Wasser“. Ab 130 v. Chr. war Urhoy Sitz eines Königreiches, das später durch die Heiligen Mar Addai und Mar Aggai zum Christentum missioniert wurde und damit als erste christliche Reich wurde.

Urhoy war im 4. und 5. Jh. ein bedeutendes Zentrum des nestorianischen Christentums und war dann durch Mar Ephrem dem Syrer zu dem Glaube und den Lehren der syrischen Kirche zurückgekehrt. Und die Schule von Urhoy blühte, dass viele bekannte Lehrer der syrischen Kirchen dort lernten und lehrten wie die bekannten Dichter Jacob von Serugh und Mar Narsai und Ihr Bischof und Dichter Mar Rabula. Diese alle schrieben nicht auf Arabisch, sondern zum größten Teil auf Syrisch und auch viel auf Griechisch.
Die Bewohner Urhoys mussten ihre Söhne nicht nach Antiochien, Athen oder Beirut und Hirrapolis zum Studium schicken, wenn die mächtigste Schule und der theologischen Universitäten der Zeit im Osten haben. Urhoy wuchs zur Hauptstadt der syrischen Literatur und Sprache, dass auch Inder ihre Priester für Ausbildung und Studien nach Mesopotamien, zur Schule in Urhoy sandten. Und keiner hat dort jemals Arabisch gelernt.

Besonders die Nachbarstadt Harran mit ihrer Sin-Kult ist zu einem Zentrum der Kulturen geworden. Die Rolle, die Urhoy für verschiedene Religionen gespielt hat, und die heute noch vorhandenen historischen Spuren, haben die Region nachhaltig geprägt. Doch arabische Spuren gibt es nur ganz selten und nur für die Zeit nach dem Islam.
Die Bauweise der Stadt differenziert sich ganz stark von der arabischen Bauweise
Die in dem Museum ausgestellten Fundstücke spiegeln die früh- und spätgeschichtlichen Kulturen wider; sie stammen aus der Jung- und Altsteinzeit und gehören archäologisch der Zeit der Babylonier, Assyrer und der nachfolgenden Epochen an. Darüber hinaus existieren auch noch einige wenige Funde aus der Bronzezeit. Doch es sind keine Funde bekannt aus dieser Zeit, die die arabische Schrift aufweisen.
In einem weiteren Ausstellungsraum befinden sich besondere ethnographische Objekte der Region. Berühmt sind der "Mondgott" und die "Steinkatze". Es sind keine Zeichen da von den arabischen Göttern, in Arabien bekannt waren.
Im Jahre 608 fielen die Sassaniden unter Chosroes II ein, 625 wurde Urhoy von den Byzantinern unter Heraclius zurückerobert, aber nur für kurze Zeit. Erst im Jahre 638 besetzten die aus der arabischen Halbinsel stürmenden Muslime Urhoy.
Kaiser Romano Lakapenos hat im Jahre 942 (nicht im Jahre 945) die Bewohner von Edessa dazu aufgefordert ( und nicht von dem Kalifen Almutaqi) „das heilige Tuch mit dem Abbild des Herren“ ihm zu überliefern und belagerte deshalb die Stadt.

Im Jahr 1030 und nicht im Jahr 945 an die Byzantiner verkauften. Wir reden hier von einer wirklichen arabischen Herrschaft von ca. 300 Jahren. Wenn die Araber die Urbevölkerung des Gebietes sind, würden sie wirklich diese Heilige Stadt verkaufen?

Das Volk Urhoys kann aus den genannten gründen nicht arabisch gewesen sein, wenn in der Zeit vor der islamischen Besetzung, nichts nach Arabern in dem Gebiet nachweist.
Die Rede von Araber der Raha, kann nicht die Rede von der Urbevölkerung Urhoys sein, sondern nur von den angesiedelten arabischen Stämme nach dem Islam. Die jedoch nicht in der Lage waren, wie in weiten Teilen Syrien, die einheimische Bevölkerung zu assimilieren und das Land und die Kultur zu arabisieren.

Obwohl die Geschichte unseres Volkes und die Geschichte Urhoy vielen Historiker und die Sprache des Gebietes den Philologen bekannt sind, versuchen einige Schriftsteller, die Geschichte des Gebietes und die Geschichte der Urbevölkerung Mesopotamiens und Syriens zu verfälschen. Wenn der Schriftsteller jedoch behaupten will, dass die Araber der Stadt AlRaha etwa damals Syrisch sprachen und schrieben, so ist das doch ein ganz anderes Thema, worüber ich hier nicht schreiben will.

Die Urbewohner Urhoys, sind die Abkömmlinge der alten Völker der alten Reiche Mesopotamiens und Syriens.
Die Bewohner der Alten Sumer, Akkad, Assyrien, Babylon und der aramäischen Reiche haben sich schon damals in einander vermischt. Und aus welchen dieser Stämme und späteren Umsiedler haben sich die Bewohner Edessa gebildet.
Es geschah durchaus, dass vielen Christen Edessas, die nach der arabischen Eroberung und nach der Islamisierung großer Teile Mesopotamiens zum Islam übertraten, und zum Teil dann auch arabisiert wurden. Denn es war üblich, dass mit der Religion auch die Sprache des Eroberers übernommen wurde. Doch dies waren nur einige Hundert Jahren und dieser Einfluss war später mehr islamisch und rämischg. Dieses Volk ist nicht arabisch und stammt nicht aus der arabischen Halbinsel und das Arabertum und der Islam, wurden uns Hunderten von Jahren aufgezwungen.

Ich möchte als Schlusswort sagen, dass obwohl Urhoy im Laufe seiner Geschichte unzählige Male und von verschiedenen fremden Mächten okkupiert wurde, hat es nie seine Besonderheiten verloren.


Raif Toma
21.04.2005
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